Inzwischen verwende ich die Verbatim SSD seit über einem Jahr – Zeit für ein Zwischenfazit. Zunächst einmal Entwarnung, die Solid-State-Disk ist nicht so schlecht wie es teils in den Beiträgen geklungen haben mag. Sie liefert das was man von ihr erwarten kann. Das allerdings unter mehreren Vorbedingungen.

Die Verbatim im HDD Einschub des Thinkpads

Zunächst muss man eingestehen, dass Windows XP direkt beim besten Willen nicht mehr für die erschütterungsresistenten Festspeicherdatenträger (SSD) geeignet ist. So bietet das System keine Möglichkeiten für die Nutzung oder das Durchführen der für SSD wirklich wichtigen TRIM-Aufrufe. Bei einigen SSD wird dieses in der Platte ausgeführt, dort mag die Situation noch einmal anders aussehen. Doch bei neueren Betriebssystemen ist die Funktionalität und Unterstützung bereits implementiert.

Darüber hinaus, war die Firmware mit der die Black Edition ausgeliefert worden ist nicht ausgereift war. Mit den Updates auf die Firmwareversion auf 017 und schließlich auf 030, wie schon beim letzten Beitrag zur SSD beschrieben, änderte sich dieses. Und als dritter Aspekt gilt, dass die Platte möglichst nicht mehr als die Hälfte oder Zwei-Drittel gefüllt sein sollte.

Beachtet man all diese Punkte so stellt man fest, dass die SSD zwar nicht die besten Werte liefert, aber inzwischen eine solide Leistung für den Nutzer bietet. Ein Vergleich mit einer normalen Festplatte (HDD) führt unweigerlich zur innerlichen Frage, ob das wirklich schon immer so langsam war und wie viel Zeit man wohl mit Programmstarts vergeudet hat.

Dennoch habe ich wegen einiger anderer Probleme wie zum Beispiel dem Einfrieren und des schlussendlich unnutzbaren Systems die SSD zugunsten der SanDisk SSD 128G gewechselt. Weswegen die Probleme bei der Verbatim aufgetreten sind konnte ich bis dato nicht weiter Prüfen, jedoch nur soweit, dass das Windows XP-Betriebssystem nicht mehr zu verwenden ist. Ich tippe auf die anfangs schon erläuterten Unzulänglichkeiten zwischen dem Betriebssystem und der SSD. Jedoch ob dieses stimmt und wieso diese Unzulänglichkeiten die komplette HAL mit sich ziehen ist ungeklärt.

Am Ende lautet die Erfahrung mit der SSD die ich sammeln konnte: Wer auf sein System achtet und auch bereit ist die eine oder andere Eigenheit in Kauf zu nehmen wird mit der Verbatim Black Edition nicht enttäuscht. Zwar wird aus der SSD auch mit den neuen Firmwareversionen kein Sprinter, aber die Leistungen werden deutlich stabiler und schaffen es das Produkt als ein Ganzes wirken zu lassen. Die Vorteile wie schneller Zugriff, weniger Stromverbrauch und die Erschütterungsresistenz überwiegen deutlich.

Ebenfalls sind die Leistungsdaten der SSD weit über der im Thinkpad T60 verfügbaren SATA1-Schnittstelle, wobei dieses der limitierende Faktor ist. Über andere Systeme lässt sich aber das Fazit validieren: kein Sprinter, aber mit der letzten Firmware auch keine Pannen oder Ausfälle was den Zugriff und die Übertragungsraten betrifft. Den direkten Vergleich ziehe ich durch die Parallelverwendung der SSD als Sekundäre Platte für die Auslagerung der Arbeits- und Testdaten mittels des Ultrabayeinschubs des Thinkpads und muss sagen, dass die Verbatim sich gegenüber der Sandisk SSD keine Schlappen leistet.

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One thought on “Ein Jahr Verbatim Black Edition SSD – ein Resümee

  1. Also ich kann den Vorteil nicht sehen .. ich bleibe bei meiner Festplatte .. USB-Sticks sind doch die selbe Technik und die gehen schnell kaputt. Da mach ich doch dann kein System druff. Ist außerdem doch viel zu Teuer – also bei der gleichen Größe.

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