Eine häufig genutzte Technik bei der Entwicklung von Webseiten ist das parallele Überprüfen und Überarbeiten der Seiten und Templates mit einem beliebigen Browser. Das schafft die Option, erst einmal bei diesem zu bleiben und die Seite vorwärts zu entwickeln. Ist die Entwicklung weit genug voran geschritten führt man diese Entwicklung in die Breite, man weitet also die Tests und Entwicklung auch auf andere Browser aus.

Firebug und die Web-Entwickler Tools von Firefox

Im Idealfall ist alles Standardkonform und es sind keine weiteren Anpassungen notwendig. Doch die Realität sieht meistens anders aus, daher sind in den Browsern von Webseitenentwicklern meist Tools zum debuggen, anzeigen und finden von Überlagerungen integriert. Dieses teils von Beginn an, wie etwa in Chrome oder bis dato per Plug-In wie für Firefox oder Internet Explorer.

Oft kommt Firefox zum Einsatz, bei diesem hat Firebug sich als Quasi-Standard entwickelt. Doch ist es überhaupt noch notwendig?

Inzwischen sind die internen Entwicklertools von Firefox deutlich ausgeweitet und verbessert worden. Im Vergleich zu Firebug oder den Analyse-Tools ist eine gewisse Ähnlichkeit untereinander nicht abzustreiten. Winking Das bietet den Nutzern die Möglichkeit zwischen den Browsern wie auch zwischen den Tools zu wechseln, ohne dass es große Umgewöhnungszeiten gibt.

Die meist verwendeten Informationen wie etwa die Elementauswahl, Quelltext, Berechnung des Kastenmodells, sowie angewendete Stile und die Liste der sich auswirkenden CSS-Daten sind in allen vorhanden. In der Darstellung geben sich die Optionen keine Schwächen. Einzig fällt im direkten Vergleich auf, dass Firebug noch eine Suche für den Quelltextbereich bietet.

Über diese Ähnlichkeiten hinaus bieten die Firefox-internen Web-Entwickler Tools einige Gimmicks welche erst bei genauerem hinschauen auffallen. So zum Beispiel die 3D-Ansicht der Webseite, nun klingt das nach Spielerei, jedoch steckt dahinter, dass die Webseite in der Dritten Dimension nach ihren Z-Ebenen aufgebaut wird, dadurch werden die Überträge und potentielle Fehler besser ersichtlich. Die Fehlerkonsole von Firefox Die Unterschiede der “Kontrahenten” finden sich Größtenteils im Detail, so sind die Reiter unterschiedlich bzw. die Art der Aufbereitung unterscheidet sich bei Skripten, Auswertungen und der Darstellung der verwendeten Domain Object Modell. Wobei letzteres aktuell nicht in den Entwicklertools direkt einsehbar ist. Dieser Nachteil wird durch die schon lange implementierte Fehlerkonsole und ausführlichen Skripten ausgeglichen.

Um damit zurück zur Ausgangsfrage zu kommen, wer sich auf die Webseitengestaltung und Templates konzentriert wird sich in Zukunft weniger Gedanken um seinen Firefox-Browser machen müssen, denn die internen Tools ermöglichen es fast alle erforderlichen Daten und Informationen zu erhalten. Nur wer tiefer in die Webseitenprogrammierung steigt wird mit Firebug noch um die DOM bereichert.

So lässt sich die Frage für mich mit: Im Normalfall ist kein Firebug mehr notwendig beantworten.

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