Wer kennt das nicht, es gibt eine konkrete Planung welche umgesetzt werden soll und was passiert? Etwas völlig anderes! Und sofort fühlt man sich an eine Weisheit aus Kindertagen erinnert:

Erstens kommt es anders und immer anders als man denkt.

Doch wieso kommt es immer wieder zu solchen Situationen? Nun, zum einen hat jeder Mensch eine eigene Ansicht zu einem bestimmten Thema und auch entsprechend gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an ein- und dieselbe Problemstellung. Somit wäre der Faktor eins schon entlarvt: unterschiedliche Ansichten und Handlungen.

missverstehen - Quelle: http://www.visuellesynonyme.com/2336/missverstehen

Doch das kann doch nicht alles sein, und ist es auch nicht.

Denn betrachtet man eine solche Situation genauer, sei es im Nachhinein oder als Außenstehender so kommen noch weitere Faktoren in dieser Überlegung hinzu. So gibt es auch unterschiedliche Ziele, die die jeweiligen Protagonisten in einem Projekt verfolgen. Diese Ziele sind nicht immer miteinander vereinbar und sind nicht immer klar ersichtlich oder wurden offen kommuniziert. Was uns zum Faktor zwei bringt: Der Mensch ist immer eigennützig.

Doch ist es generell nie so simpel, dass der Eigennutz der einzige Grund für fehlgeleitete Absprachen sein soll. Jeder Mensch baut sich im laufe seines Lebens einen eigenen Wortschatz auf, jeder versteht für sich spezifisch etwas eigenes unter Begriffen, Wortwahl und Redewendungen. Um jetzt nicht noch stärker in die Sprachwissenschaften abzugleiten, kürze ich hier ab. Gemeinhin stellt sich fest, dass eine gemeinsame Kommunikationsebene zu finden aus diesem Grunde unabdingbar ist und so kommt als Faktor drei noch die gemeinsame Sprach- und Verständnisebene hinzu.

Doch auch wenn beide sich gut verstehen und einen gemeinsames Grundverständnis haben, vielleicht sogar mit dem Stil und den Eigenheiten des Anderen gut zurecht kommen und on-top auch noch gemeinsame Ziele verfolgen ist dies kein Garant dafür, dass es nun zu der idealen Umsetzung oder keinen Missverständnissen kommt. Denn einen Faktor gibt es immer, welcher nicht berechnet oder ausgeschlossen werden kann. Das ist Glück, Talent, ein glückliches Händchen, Gespür oder wie man es auch immer bezeichnen mag. Es gehört immer eine Prise dazu.

So ist das Leben, und so sollte es auch sein, wer will schon alles vorhersagen können? Nun in wirtschaftlichen Belangen ist es notwendig, daher versucht man den letzten Einflussfaktor so gering wie möglich zu halten und alles andere zu berechnen. Doch auch hier gibt es immer eine Tendenz, dass bloß weil eine Entscheidung nach Lehrbuch richtig erscheint nicht die beste ist.

Wie will man sich sonst die vielen Planspiele und Entscheidungsüberlegungen erklären, als als Training für Erfahrung und um ein Gespür zu entwickeln für: was wäre wenn?

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