Als ich wegen Tyrian und Raptor schrieb fiel mir ein weiteres Spiel von Epic Megagames ein. Nein, ich meine jetzt nicht diverse Pinballautomaten … obwohl nach denen könnte ich auch mal sehen. Aber nein, ich rede von OMF2097 oder ausgeschrieben One Must Fall: 2097. An diese Spiel erinnere ich mich lebhaft, wie viel Zeit man darauf verwendet hat Moves zu lernen oder den Roboter möglichst sinnvoll Upgrades zuzuspielen, damit man für den nächsten Kampf gewappnet war. Und natürlich an diverse Zweikämpfe, welche nicht immer erfolgreich für mich ausgingen.One Must Fight - Bild aus einem KampfMein Gedanke war beim Lesen, wenn Tyrian freigegeben wurde, vielleicht auch andere und was war zu finden? One Must Fall ist ebenfalls freigegeben. Jedoch nicht der Quelltext, was bedeutet, dass bis dato keine Portierung auf neuere Systeme oder andere Programmiersprachen erfolgt ist. So bleibt nur der Weg über DOSBox oder andere Virtualisierungen einer DOS-Umgebung. Aber dazu werde ich in späterer Zeit noch mal was schreiben.

Gesagt getan, DOSBox ist für jeden der das reine DOS noch kennt keine Hürde, für andere ist die ausschließliche Verwendung der Konsole ungewohnt. dafür bieten verschiedene Frontends Abhilfe. Einfach den Ordner des Spieles mounten und los gehts. Beim Start gelangt man noch in das Menü zur Auswahl von Tonausgabe und Sprache, dabei hat sich Soundblaster Pro schon damals als praktisch erwiesen. Bei Sprache ist (zumindest in der freigegebenen Version) nur Englisch wählbar. Mittels DOSBox kann die viel zu hohe Geschwindigkeit auf ein spielbares Maß reduziert werden. Es werden auch Probleme wie Tonfehler und Programmabstürze angesprochen, welche ich teilweise nicht nachvollziehen kann und eher Ausnahmen sind.

Witzig ist die Geschichte, wenn man sich überlegt, dass eine ähnliche Story dem aktuellen Real Steel zugrundeliegt. Ansonsten hat man wie bei Tage des Donners einen weisen schulmeisternden Mechaniker der je nachdem wie der Kampf gelaufen ist, seine Kommentare zum besten gibt. Diesen gibt es aber nur im Wettkampf und trägt zum Flair bei.

Am meisten Spaß macht das Tournament. Das liegt nicht nur an den Gegnern, welche wechselnde Roboter je Wettkampf verwenden, sondern auch an den steigenden Fähigkeiten. Es gibt diverse Varianten zu trainieren, sowohl Mensch als auch Maschine daher unterschiedliche Ausprägungen in Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer. Hinzukommt, dass jeder Robot eigene Qualitäten und Nachteile hat.

Und da ist es wieder das lebhafte Aufregen über die Arenen, welche einen daran hindern zu gewinnen. Wo ich mir nicht sicher bin ob Einbildung oder nicht, ist das unterschiedliche Verhalten der Gegnercharaktere diese scheinen individuelle Präferenzen und Schwächen zu haben. Summa summarum immer noch ein schönes Spiel, wobei ein Teil des Gefallens auf den Erinnerungsfaktor fallen dürfte.

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