Viele Design- und Webseitenprojekte sind sehr gut und vielversprechend, werden trotzdem nicht in dem Maße angenommen. Das Design ist ansprechend, das Ziel im Trend der Zeit und der Bedarf ist da, also woran liegt es das die Plattform nicht genutzt wird?

Typische Baustellenanimation aus den 90igern - Quelle:http://www.guru-20.info/2010/01/14/90-kreative-baustellen-seiten/Viele Webseiten und Projekte  werden verfrüht online gestellt, zu einer Zeit in dem keine oder nur wenige Inhalte für den Nutzer bereit stehen.

Man stelle sich vor man geht in einen Laden und der ist komplett leer oder vielleicht liegt sogar in einem Regal ein einzelnes Hemd. Würde man als Kunde diesen Laden länger oder häufiger besuchen? Wahrscheinlich nicht und genauso verhält es sich mit Webseiten, Wissensplattformen oder Communities und Foren welche zum Austausch zu bestimmten Themen einladen. Die leer oder nur vereinzelten zu suchenden Beiträgen online gestellt sind.

Nehmen wir beispielsweise eine Unternehmenswissensplattform, sei es ein Wiki oder andere Lösung. Das Interesse wurde ggf. durch Werbung, Rundmail und ggf. Mundpropaganda in der Abteilung geweckt. Doch was passiert, nach den ersten zwei bis drei Testdurchsuchen stellen viele fest, dass die erwartete Inhaltsmenge nicht oder nur in Fragmenten vorhanden ist. Viele sehen sich in diesem Moment nicht als Autor sondern als reiner Nutzer und kehren der Plattform den Rücken.

Doch das ist nicht alles, denn im Hinterkopf bleibt das negative Erlebnis der fehlenden Inhalte erhalten. Das heißt es wird sich auch eine negative Grundhaltung auf andere Nutzer übertragen. Es gilt also von Vornherein zum einen mit offenen Karten zu spielen und Unvollständigkeit wie aber auch das Wachstum und die Entwicklung zu betonen. Aber auch und hier nun wieder der Brückenschlag auch zu normalen Webseiten einen Grundstock zu allen Themen des Projektes zu bieten.

Für viele Projekte kann man Faustregeln ausmachen:

  • So ist in einem Blog es ideal die ersten Seiten von Beiträgen schon geschrieben und veröffentlicht zu haben, bevor die Indizierung der Suchmaschinen bemüht wird.

 

  • Bei Webshops sollten die Übersichten nicht mit leeren Kategorien und Bereichen glänzen, also entweder beginnt man mit wenigeren Artikeln, dann aber auch ohne die ganzen Platzhalter und Leerkategorien oder man sorgt zumindest dafür, dass in jeder Kategorie mindestens 2-3 Artikel zu finden sind.

 

  • In einem Wiki ist es wiederum so, dass man eine gewisse Verzweigung vorweisen können sollte. Etwa 3-4 Klicks in die Verzweigung von der Hauptseite an. Dabei muss es sich nicht um 3-4 Ebenen handeln sondern kann ebenfalls eine Querverzweigung sein, die ein weiterlesen ermöglichen. Idealerweise hat sich so schon eine sich verknüpfende und einander tragende oder referenzierende Dichte ergeben.

 

  • Für “allgemeine” Webseiten kann man sagen, dass wenn kein beständiger neuer Inhalt geplant ist, dass dieser zu etwa 90% vollständig sein sollte, bevor die Seite für Besucher und Suchmaschinen freigeschaltet wird.

Diese Regeln sind nur als Richtwerte durch die gemachten Erfahrungen zu verstehen, oft kommt es zu Ausnahmen oder Mischformen, so dass man die erfahrenen Kollegen oder IT-Partner zu Rate ziehen sollte, wenn es um die Einrichtung und Umsetzung geht.

So bekommen die Projekte schon einen gewissen Schliff der sich für die Besucher positiv auswirken dürfte. Mit dem positiven Nutzererlebnis steigt somit auch das Wiederaufrufen, die Resonanz und im Falle einer Verknüpfung mit Facebook, Xing oder LinkedIn, um nur einige Multiplikationsplattformen  zu nennen, die Reichweite und Bekanntheitsgrad, welcher sich wieder auf die Aufrufe auswirken kann. Für viele Projekte gilt, aus Besucher werden ggf. Kunden, also sollte man ihnen immer schon die beste Darstellungsform bieten.

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