Momentan ist wieder der erhobene Zeigefinger in allen Medien zu sehen. Einen ganz anderen Ansatz sind zwei Darsteller gegangen, welche sich der beliebten “X Erwachsene und ein Kind” Konstellation bedient haben um sich dem Thema anders zu nähern. Dabei ist das Kind der auslösende Punkt. Sei es dadurch, dass es offen Fragen stellt über den Nationalismus oder das zusammenwirken mit den anderen Protagonisten.

Alle Teile der Serie werden aktuell im ZDF ausgestrahlt und sind auch bei YouTube (einfach dem Videolink oben folgen) wie auch der ZDF Mediathek anschaubar.

Die erfrischende Herangehensweise, sich des Humors zu bedienen, ist in meinen Augen ein guter Schritt. Dass dieser Weg nicht nur von mir so gesehen wird, zeigen die Auszeichnungen, zum Beispiel hat die ZDF-geförderte Serie auf dem Filmfest Mannheim-Heidelberg 2015 den Publikumspreis erhalten. Natürlich sind die Entwicklungen zu einfach und die Sprünge zwischen den Einblicken zu weit, aber es geht hier auch nicht darum eine Dokumentation in Echtzeit darzustellen, sondern um einen offenen Dialog über was wäre wenn zu spannen. Ich finde, dass die Öffnung und der Umgang mit modernen Medien stimmig ist und auf diese Weise mal ein anderes Bild gezeichnet wird.

 

Der Freitag kritisiert diese Herangehensweise und fordert stattdessen den bitteren drögen Betroffenheitsbrei in dem ein leichtfertiger Umgang mit dem Thema einem “grenzdebiles Dauergrinsen” gleichgesetzt wird. Ich persönlich denke, die Redakteurin sollte ihren Kopf aus den feststeckenden Schubladendenken, und vielleicht auch anderen Stellen,  ziehen und sich vielleicht erst einmal auf die Serie einlassen. Denn der unverkrampfte Umgang und die Darstellung zeigt, dass es nicht um ein abstraktes “Feind-”bild geht. Ich denke es steht der Serie gut, nicht die üblichen platten stereotypen Ansichten zu bedienen.

Ich muss sagen, ich habe als ich es gesehen habe schon einige Male lachen müssen. Die Herangehensweise die “Bösen” als Menschen wie du und ich darzustellen macht in meinen Augen Sinn. Wer hat denn nicht erlebt wie sich das Umfeld in die linke oder rechte Ecke entwickelt hat, umso wichtiger ist ein unverkrampfter Umgang mit dem Thema.

Auf diese Weise bildet die Serie einen Dialog mit den Sehenden, dem man gut folgen kann und der eine Reihe Öffnungs- und Gesprächszenarien bietet. So werden Ansätze den Ideologien zu entrinnen verständlich und Programme wie EXIT oder andere Ausstiegszenarien werden nicht mehr als Verschwendung abgetan.

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, dass sie die Kraft und Energie in dieses Projekt gesteckt haben.

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